{"id":1130,"date":"2018-03-27T08:07:29","date_gmt":"2018-03-27T06:07:29","guid":{"rendered":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=1130"},"modified":"2020-08-27T09:01:04","modified_gmt":"2020-08-27T07:01:04","slug":"der-abgang-des-langjaehrigen-bahnchefs-und-bahnzerstoerers-ruediger-grube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=1130","title":{"rendered":"Der Abgang des langj\u00e4hrigen Bahnchefs und Bahnzerst\u00f6rers R\u00fcdiger Grube"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Am\n30. Januar 2017 verlie\u00df der damalige Bahnchef R\u00fcdiger Grube f\u00fcr\ndie Au\u00dfenstehenden \u00fcberraschend den Bahnkonzern. Er erhielt dabei\nim laufenden Jahr 2017 f\u00fcr 30 Tage Arbeit als Bahnchef nicht nur 2,3\nMillionen Euro. Er hat seither auch mindestens drei verschiedene Jobs\nangenommen, in denen sein Insiderwissen als Ex-Bahnchef buchst\u00e4blich\nGold wert ist. Winfried Wolf ging auf diese Umst\u00e4nde in einer Rede\nein, die er am 26. M\u00e4rz auf der 410. Montagsdemonstration in\nStuttgart hielt. Seine \u2013 vor Ort viel beachtete &#8211; Rede ist an Herrn\nProfessor honoris causa, Dr. R\u00fcdiger Grube, direkt adressiert.\n<strong>Weiterlesen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Eine Ansprache an R\u00fcdiger Grube anl\u00e4sslich seines Abgangs als Bahnchefs <\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><em>Sehr\ngeehrter Herr Dr. Grube,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>ich wende mich in\ndieser \u00f6ffentlichen Form an Sie, da Sie j\u00fcngst in Sachen Ihrer\nBeratert\u00e4tigkeit f\u00fcr die Firma Herrenknecht mitteilen lie\u00dfen, dass\nSie nicht direkt zu sprechen seien, sondern bei derlei Nachfragen nur\nnoch \u00fcber Ihre Anw\u00e4lte mit der \u00d6ffentlichkeit kommunizieren\nwollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei ich das mit\ndem akademischen Grad, den Sie haben, konkretisieren will.\nSchlie\u00dflich verlieh Ihnen vor wenigen Monaten die Technische\nUniversit\u00e4t Hamburg (TUHH) die Ehrenprofessur. Es hat also endlich\ngeklappt \u2013 Sie sind Professor honoris causa. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Nun haben Sie ja das\nErschleichen einer vergleichbaren Ehrung  bereits einmal versucht. So\nsollte Ihnen am 16. November 2012 von der Universit\u00e4t Stuttgart die\nW\u00fcrde eines Ehrensenators zugesprochen werden. Der entsprechende\nfeierliche Akt wurde dann eine Woche vorher von der Universit\u00e4t\nabgesagt. Damals gab es heftige Proteste gegen die beabsichtige\nEhrung seitens der Stuttgarter Uni an jemanden, der sich aktiv an der\n\u201eTeilzerst\u00f6rung des Wahrzeichens der Stadt Stuttgart, des\nBonatzbaus, beteiligt.<sup><a href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt also eine\nakademische Ehrung durch die Universit\u00e4t in Hamburg \u2013 weit\nentfernt von der St\u00e4tte Ihres zitierten zerst\u00f6rerischen Wirkens.\nUnd nun der Professor ehrenhalber.  Nun ist uns dieses Verfahren mit\nden Professuren \u201ehonoris causa\u201c, das eigentlich auf ein\nNazi-Gesetz zur\u00fcckgeht, hier in Stuttgart wohl vertraut. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich hat\nHerr Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann solche\nEhrenprofessur-Titel ja auch den S21-Lautsprechern Wolfgang Schuster\nals dem ehemaligen Oberb\u00fcrgermeister und Erwin Teufel als dem\nehemaligen Ministerpr\u00e4sidenten verliehen. Und die gr\u00fcne\nbaden-w\u00fcrttembergische Bildungsministerin Theresia Bauer, die vor\nAntritt Ihres Ministerinnenamts einmal sagte, ein solcher Titel sei\nf\u00fcr die gesamte Forscherszene \u201egeradezu beleidigend\u201c, h\u00e4lt bei\ndiesem Thema l\u00e4ngst die Klappe.<sup><a href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Sie, Herr Professor\nGrube, erhielten Ihren neuen akademischen Titel am 2. November 2017\nin einer akademischen Feierstunde der besagten Hamburger Universit\u00e4t.\nDer Laudator war \u2013 \u00dcberraschung! \u2013 Hartmut Mehdorn, dessen\nB\u00fcroleiter bei Daimler-DASA Sie Anfang der 1990er Jahre waren. Und\ndessen Nachfolger Sie 2009 als Bahnchef wurden. Wobei Frau Merkel\nwiederum Sie als Nachfolger w\u00e4hlte, weil Mehdorn selbst Sie zum\neigenen Nachfolger vorgeschlagen hatte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Titel Ihrer\nEhrenprofessur-Antrittsrede an der Hamburger TU ist h\u00f6chst\nbemerkenswert. Er lautet: \u201e<em>Mission\n\u2013 Mut \u2013 Moral. Treiber statt Getriebener<\/em>\u201c.\nSie sagten in Ihrer Rede, wir m\u00fcssten die \u201e<em>Gesellschaft\nin der wir leben, aktiv gestalten<\/em>\u201c.\nUnd dann w\u00f6rtlich: \u201e<em>Dazu\ngeh\u00f6rt auch, dass wir uns verpflichtet f\u00fchlen, jungen Menschen\nOrientierung, Halt und Werte zu vermitteln<\/em>.\u201c<sup><a href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup>\nNotwendig sei es (so sagten Sie bei dieser Gelegenheit und auch\nfr\u00fcher des \u00d6fteren), immer, \u201e<em>Offenheit,\nEhrlichkeit und Glaubw\u00fcrdigkeit<\/em>\u201c\nzu praktizieren.<sup><a href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Nun\nhaben Sie, Herr Grube, seit Ihrem Weggang bei der Deutschen Bahn AG\nja eine Vielfalt neuer Aktivit\u00e4ten entwickelt. So wollen Sie ab\nsofort mit Ihrer Gattin 60 Tage im Jahr in China leben. Und so wie\nhier einer zwischen Stuttgart und Esslingen pendelt, wollen Sie dann\nShanghai \u2013 Hamburg pendeln. Weil doch Ihre Frau Poletto gerade in\nSchanghai ein Luxus-Sterne-Restaurant mit \u201e15 bis 18 K\u00f6chen\u201c\ner\u00f6ffnet. Dazu sagten Sie, es sei ein \u201e<em>Wahnsinn,\nwie die Chinesen auf diese Mischung aus deutscher und italienischer\nK\u00fcche fliegen<\/em>.\u201c<sup><a href=\"#sdfootnote5sym\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die offizielle\nEr\u00f6ffnung soll am 20. April stattfinden. Eingeladen sind unter\nanderem Manager der Daimler-Niederlassung in China.<sup><a href=\"#sdfootnote6sym\"><sup>6<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Vor\nallem aber nahmen Sie nach Ihrem Weggang bei der Deutschen Bahn AG\ndrei neue Jobs an:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Sie\n\tsind erstens Aufsichtsratschef bei der Hamburger Hafen und Logistik\n\tAG, der HHLA. \n\t\n\t<\/li><li>Sie\n\tsind zweitens Chairman der Investmentbank Lazard in Deutschland. \n\t\n\t<\/li><li>Und\n\tSie sind drittens Berater der Tunnelbaufirma Herrenknecht.\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Und da w\u00fcrde uns\ninteressieren, wie es mit \u201eOffenheit, Ehrlichkeitund\nGlaubw\u00fcrdigkeit\u201c aussieht.Beziehungsweise welche \u201eOrientierung,\nHalt und Werte\u201c Sie im Zusammenhang mit diesen neuen Jobs \u201ejungen\nMenschen vermitteln\u201c wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das\nGrube-Engagement bei Herrenknecht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesem Ihrem\nneuen Job hei\u00dft es, Sie w\u00fcrden Herrenknecht-Vertreter bzw. Martin\nHerrenknecht als Firmen-Chef pers\u00f6nlich darin beraten, wie diese\n\u201ebei Gespr\u00e4chen mit Spitzenpolitikern\u201c \u2013 genannt wurden die\ndamalige Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, der damalige und\nweiter amtierende Entwicklungsminister Gerd M\u00fcller (CSU) und der\nEU-Kommissar G\u00fcnther Oettinger \u2013 zu agieren h\u00e4tten. Berichtet\nwird sogar, dass Sie die Herrenknecht-Leute bei einem Termin bei Frau\nZypries \u201ebegleitet\u201c h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist Herrenknecht\neiner der Hauptprofiteure von Stuttgart21. Sie, Herr Grube, haben als\nBahnchef Dutzende Auftr\u00e4ge an Herrenknecht vergeben. Sie verf\u00fcgen\ndamit \u00fcber ein enormes Insiderwissen. Sie haben alle Kenntnisse, wie\ndie DB AG tickt. Sie k\u00f6nnen die Auftr\u00e4ge identifizieren, die noch\nzu ergattern sind. Sie wissen, welche neuen Projekte in den\nSchubladen liegen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Oder, h\u00f6chst\nkonkret: Sie wussten, wie Frau Zypries bearbeitet werden musste,\ndamit der aus ihrem Wirtschaftsministerium entsandte Staatssekret\u00e4r\nim Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG im Januar 2018 der neuerlichen\nErh\u00f6hung der Stuttgart-21-Kosten von 6,5 auf 8,2 Milliarden Euro\nzustimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie nun, wenige\nWochen nach Ihrem Weggang bei der Deutschen Bahn AG, f\u00fcr\nHerrenknecht beratend t\u00e4tig werden, dann stellen Sie faktisch dieses\nInsiderwissen dem Tunnelbau-Konzern zur Verf\u00fcgung. Was f\u00fcr\nHerrenknecht enorm profitabel sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Als dazu seitens des\n\u201eSpiegel\u201c gefragt wurde, wie hoch Ihr Honorar bei diesem Job sei,\nlehnten Sie nicht nur eine Antwort ab. Sie drohten auch mit\n\u201erechtlichenSchritten\u201c.Soviel zum Thema \u201eOffenheit, Ehrlichkeit\nund Glaubw\u00fcrdigkeit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das\nGrube-Engagement bei der HHLA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fast nahtlos nach\nIhrem Abtritt als Bahnchef nahmen Sie das Amt des Aufsichtsratschefs\nbei der Hamburger Hafen und Logistik AG an. Amtsantritt war der 21.\nJuni 2017. Es waren der Hamburger Senat und der damalige Chef des\nHamburger Senats, zugleich der neue Bundesfinanzminister, Olaf\nScholz, der dieser Ihrer neuen T\u00e4tigkeit zustimmen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hat die HHLA\neine eigene Bahntochter mit Namen Metrans. Diese betreibt in direkter\nKonkurrenz zur DB-Tochter CargoSchieneng\u00fcterverkehr. Die HHLA-Chefin\nAngela Titzrath r\u00fchmte sich j\u00fcngst, dass Metrans sich auf einem\nenorm expansiven Kurs befinde. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Nun befindet sich\ndie DB-Tochter Cargo auf einem enorm regressiven Kurs. Sie hat im\nvergangenen Gesch\u00e4ftsjahr 2017 sogar einen Verlust eingefahren. Sie,\nHerr Grube, als Ex-Bahnchef, verf\u00fcgen \u00fcber das wohl beste\nInsiderwissen, wo die Schwachstellen von DB Cargo liegen, welche\nManager da welche Rolle spielen, wer wie herausgekauft werden k\u00f6nnte\n\u2013 und wie man den einen und anderen fetten Happen aus der DB\nherausbei\u00dfen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zumal Sie ja mit der\nHHLA-Chefin gut bekannt sind. Frau Titzrath nahm in den Jahren 1991\nbis 2012 verschiedene Positionen im Management des Daimler-Konzerns\nein, also just in den Jahren, als Sie im Daimler-Imperium in hohen\nPositionen t\u00e4tig waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verg\u00fctung, die\nSie nun f\u00fcr den HHLA-Job erhalten, betr\u00e4gt immerhin das Zehnfache\neines Hartz-IV-Einkommens. Doch f\u00fcr sie d\u00fcrften die mehr als 50.000\nEuro im Jahr eher ein Zubrot sein. Wobei mir die dazu erg\u00e4nzende\nAbsprachen, die es sich gibt, aktuell nicht bekannt sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das\nGrube-Engagement bei der Investmentbank Lazard<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer 2017\n\u00fcbernahmen Sie bei der Investmentbank Lazard den Spitzenjob als\nChairman f\u00fcr das Deutschlandgesch\u00e4ft. Lazard ist eine der\nwichtigsten Investmentbanken in Deutschland. Das Institut verwaltet\nKundengelder in H\u00f6he von 200 Milliarden US-Dollar \u2013 das F\u00fcnffache\ndes Umsatzes der Deutschen Bahn AG. Diese Gelder sollen vermehrt\nwerden \u2013 das ist seit Juli 2017 nun ihr Job. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei Geldvermehrung\nbei Lazard vor allem darin besteht, Firmen aufzukaufen, die\nBelegschaft gegebenenfalls auszud\u00fcnnen und aufSchmalkost zu setzen\nund das Unternehmen dann neu und mit sattem Gewinn zu verkaufen.Nun\nspricht sehr viel daf\u00fcr, dass Sie den Lazard-Top-Job als Dank daf\u00fcr\nzugesprochen bekamen, weil Sie in Ihrer Zeit als Bahn-Chef dem\nLazard-Konzern satte Auftr\u00e4ge der Deutschen Bahn AG hatten zukommen\nlassen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>So hatten Sie Lazard\nim Jahr 2015 beauftragt, Investoren zu finden, die bei den\nDB-T\u00f6chtern Arriva und DB Schenker einsteigen sollten. Das war ein\nneuer Versuch einer versteckten Bahnprivatisierung. Die Politik\nstoppte dann zwar dieses Projekt. Doch Lazard musste f\u00fcr das\nEngagement bezahlt werden.<sup><a href=\"#sdfootnote7sym\"><sup>7<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vermutung, dass\nSie jetzt Lazard-Deutschland-Chef sind als Belohnung f\u00fcr Ihre\nfr\u00fcheren Dienste f\u00fcr diese Heuschrecke, ist nun wirklich keine\nB\u00f6sartigkeit meinerseits. Sie wird in der wichtigsten deutschen\nTageszeitung \u2013 in der \u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c \u2013 wie folgt\nvorgetragen: \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Der\nKontaktzwischen Lazard und Grube kam nicht \u00fcber die Politik, man\nkennt sich aus Grubes Zeit bei Daimler.<\/em>\n[\u2026] <em>Unter\nden Investmentbankern, von denen sich Daimler<\/em>\n<\/p>\n\n\n\n<p><em>beraten\nlie\u00df, waren auch zwei Banker, die heute f\u00fcr Lazard arbeiten. Einer\ndavon ist der heutige Co-Deutschland-Chef Eric Fellhauser. Sp\u00e4ter,\nals Grube als Bahnchef eine Teilprivatisierung der T\u00f6chter Schenker\nund Arriva pr\u00fcfen lie\u00df, bekam Lazard den Auftrag.<\/em>\u201c\n\n\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ganze habe, so\ndie \u201eS\u00fcddeutsche\u201c, durchaus ein \u201e<em>bisschen\nein Geschm\u00e4ckle<\/em>\u201c<sup><a href=\"#sdfootnote8sym\"><sup>8<\/sup><\/a><\/sup>\nWobei Sie, so die SZ weiter, \u201e<em>f\u00fcr\ndiesen <\/em>[Lazard-]<em>\nJob allemal gut entsch\u00e4digt<\/em>\u201c\nwerden w\u00fcrden. Allein das Einkommen als Lazard-Deutschland-Chef\nliegt deutlich h\u00f6her als die Bez\u00fcge, die Sie als Bahnchef\nerhielten. Das waren im letzten voll bezahlten Jahr 2016 2,434\nMillionen Euro.<sup><a href=\"#sdfootnote9sym\"><sup>9<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Wobei die Verbindung\nLazard \u2013 Deutsche Bahn noch intensiver wird. Da muss ich jetzt\nf\u00f6rmlich das geneigte Publikum hier auf dem Platz um erh\u00f6hte\nAufmerksamkeit bitten. Wobei alles hinterer auch nachlesbar sein\nwird:<\/p>\n\n\n\n<p>Im November 2017 gab\nIhr Ex-Arbeitgeber, die Deutsche Bahn AG bekannt, dass k\u00fcnftig ein\ngewisser Herr Alexander Doll im Vorstand der Deutsche Bahn-Holding\n\u201e<em>die\nGesch\u00e4ftsfelder DB Cargound DB Schenker verantwortet<\/em>.\u201c\nDer neue Bahnchef Richard Lutz teilte dazu mit, dass Doll in seiner\nfr\u00fcheren Zeit als Banker \u201e<em>uns\nals DB bei mehreren Projekten beraten<\/em>\u201c\nhat.<sup><a href=\"#sdfootnote10sym\"><sup>10<\/sup><\/a><\/sup>Das\nwurde, da werden Sie, Herr Grube, sich auf die Schenkel klatschen und\nmir zustimmen, von Herrn Lutz ausgesprochen verschwurbelt formuliert.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret: Alexander\nDoll war im Zeitraum 2001 bis 2009 in f\u00fchrenden Positionen bei der\nSchweizer Bank UBS t\u00e4tig. In dieser Funktion f\u00e4delte er den Aufkauf\ndes US-Logistikers Bax Global durch die Deutsche Bahn AG ein. Dies\nwar der erste gro\u00dfe Einstieg der DB AG im Ausland, der unter dem\ndamals neuen Bahnchef Hartmut Mehdorn erfolgte. Er erwies sich wenige\nJahre sp\u00e4ter als Fehlschlag. Doch es war nur ein Fehlschlag f\u00fcr die\nDB und die Steuerzahler. Und durchaus ein fettes Gesch\u00e4ft f\u00fcr UBS.<\/p>\n\n\n\n<p>Doll war sodann in\nden Jahren 2005 bis 2008, erneut in seiner Funktionen bei UBS,\nengagiert beim geplanten B\u00f6rsengang der Deutschen Bahn. Auch in\ndiesem Fall war der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn sein\nAuftraggeber. Das Projekt erwies sich als ein weiterer Fehlschlag \u2013\nals Fehlschlag f\u00fcr die DB und die Steuerzahler. Als ein fettes\nGesch\u00e4ft f\u00fcr UBS. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun kommen\nwieder Sie, Herr Prof. Dr. Grube, ins Spiel und mit Ihnen ihr neuer\nHauptbr\u00f6tchengeber, Lazard: Im Fr\u00fchjahr 2009 wechselte Alexander\nDoll von der UBS zur Investmentbank Lazard. Er nahm dort im Zeitraum\nMai 2009 bis Dezember 2012 die Position des Finanzchefs f\u00fcr das\nLazard- Deutschlandgesch\u00e4ft ein.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Funktion\norganisierte Doll 2010 \u2013 also in der Zeit, als Sie, Herr Grube,\nBahnchef waren \u2013 den bislang gr\u00f6\u00dften Auslandseinkauf der\nDeutschen Bahn AG \u00fcberhaupt: Die \u00dcbernahme des britischen Bus- und\nSchienenverkehrsbetreibers Arriva. Eine Reihe anderer Aufk\u00e4ufe kamen\nhinzu. Und alle erfolgten sie unter Ihrer \u00c4gide als Bahnchef und in\nKooperation mit Lazard.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei all dem kann man\n\u2013 Sie, Herr Grube werden mir da sicher zustimmen \u2013 leicht den\n\u00dcberblick verlieren. Halten wir als Zwischenbilanz fest: \n<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Der\n\tneue Logistik-Vorstand der Deutschen Bahn AG ist demnach Ihr alter\n\tBekannter, der Banker Alexander Doll. Der hat zwar von Schiene keine\n\tAhnung. Ist ja auch schnurz. Hat er doch auf der Seite der\n\tInvestmentbanken f\u00fcr Sie (und f\u00fcr Ihren Vorg\u00e4nger im Amt Herrn\n\tMehdorn) das Expansionsgesch\u00e4ft des Bahnkonzerns im Ausland\n\torganisiert. \n\t\n\t<\/li><li>Diese\n\tGlobal-Player-Strategie ist zwar weitgehend gescheitert. Doch dieses\n\tScheitern war ja mit fetten Gewinnen f\u00fcr UBS und Lazard verbunden.\n\tUnd diese Bankprofite werden von den Steuerzahlenden und den\n\tFahrg\u00e4sten finanziert. \n\t\n\t<\/li><li>Daf\u00fcr\n\thatten auch die Bahnbesch\u00e4ftigten zu zahlen. Das war schlie\u00dflich\n\tdie Zeit, in der Sie, Herr Grube, als Bahn-Chef einen harten Kurs\n\tgegen\u00fcber der GDL durchsetzten, damals, als die GDL-Kolleginnen und\n\tKollegen f\u00fcr die Rechte und Forderungen der Lokf\u00fchrer und der\n\t\u00fcbrigen Besch\u00e4ftigten in den Z\u00fcgen wochenlang streikten.<sup><a href=\"#sdfootnote11sym\"><sup>11<\/sup><\/a><\/sup>\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nun muss der arme\nHerr Alexander Doll \u2013 so informiert uns die Fach- und Finanzpresse\n\u2013 bei seinem Wechsel zur Bahn \u201edeutliche Einkommenseinbu\u00dfen\u201c\nhinnehmen. Man fragt sich: Warum macht der Banker dann dies? Ein\nHinweis liefert das Blatt \u201eFinanzMagazin\u201c. Dort hei\u00dft es: \u201e<em>Doll\ngilt als Dealmaker<\/em>\u201c.<sup><a href=\"#sdfootnote12sym\"><sup>12<\/sup><\/a><\/sup>\nWir mutma\u00dfen mal: Mit \u201eDeals\u201c bei der Deutschen Bahn AG d\u00fcrften\nneue Versuche einer versteckten Privatisierung gemeint sein.\nBeispielsweise die Ausgliederung des Schieneng\u00fcterverkehrs und von\nSchenker, der Logistik. Wobei dann Sie, Herr Grube, ja auf der\nanderen Seite, bei Lazard, erg\u00e4nzt um ihren HHLA-Job, bei diesem\nHerausbei\u00dfen saftiger St\u00fccke Hilfestellung gew\u00e4hren k\u00f6nnten. \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sehr\ngeehrter Herr Grube,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>ein gutes Jahr nach\nIhrem Abgang bei der Deutschen Bahn AG f\u00fchrten Sie ein Gespr\u00e4ch mit\neinem Journalisten von der Tageszeitung \u201eDie Welt\u201c. Sie hatten es\nda wohl ein bisschen eilig; Sie kamen ja gerade die Gangway herunter\nvom Flieger aus Shanghai. Jedenfalls informierten Sie in diesem\nZusammenhang die \u201eWelt\u201c-Leserschaft erstaunlich offenherzig, dass\nSie lange vor Ihrem Abgang bei der Bahn keinen Bock mehr aufBahnchef\nhatten. In dem Artikel hei\u00dft es: \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Es\nwar der 22. Juli 2016. Grube war damals mit Verkehrsminister Dobrindt\nauf Bahn-Rundreise, um den riesigen Rangierbahnhof Maschen s\u00fcdlich\nvon Hamburg zu besichtigen. Der Tag war angenehm warm, die Stimmung\ngut. Bis Dobrindt den Journalisten erz\u00e4hlte, \u201aGewinnmaximierung\u2018\nstehe bei der Bahn nicht mehr im Vordergrund. Wichtiger sei ein\nverl\u00e4sslicher und stabiler Schienenverkehr. [\u2026] Grube war\nstocksauer, zeigte das offen. Der DB-Vorstandschef wusste: Die Bahn\nAG ist nun nach Plan der Bundesregierung eine Bundesbahn 2.0, ein\nStaatsunternehmen, das sich von der Politik und Beamten wieder sagen\nlassen soll, wo es langgeht.\u201c <\/em>Sie\nh\u00e4tten damals, so die \u201eWelt\u201c, aufgeh\u00f6rt<em>\n\u201ef\u00fcr den Job dort <\/em>(beim\nBahnkonzern)<em>\nzu brennen<\/em>\u201c.<sup><a href=\"#sdfootnote13sym\"><sup>13<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich\naufschlussreich bei dem Vorgang ist: F\u00fcr Sie als Bahnchef war es\neine Horrorvorstellung, dass f\u00fcr den Bahnkonzern die Maxime\n\u201eZuverl\u00e4ssigkeit und stabiler Schienenverkehr\u201c gelten sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine recht\ninteressante Frage ist dann, Herr Grube, warum Sie am 30. Januar 2017\nbei der entscheidenden Aufsichtsratssitzung darauf bestanden, eine\nVertragsverl\u00e4ngerung f\u00fcr drei Jahre zu bekommen? Und warum Sie vom\nGleisacker gingen, als man Ihnen nur eine Verl\u00e4ngerung f\u00fcr zwei\nJahre angeboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder war das alles\ngar nicht so gemeint? War dies gar ein vorab einkalkulierter\nAbgang?F\u00fcr das Letztere spricht auch die Art Ihres Abgangs: Sie sind\nda nat\u00fcrlich nicht einfach so aus der Aufsichtsratssitzung heraus\ngerannt. Sie veranlassten vorher den Aufsichtsrat, eine\n\u201eAufl\u00f6sungsvereinbarung\u201c zu beschlie\u00dfen. Diese wurde dann\neinstimmig angenommen. In der Folge entschied der Personalausschuss\n(oder der Pr\u00e4sidialausschuss) des Aufsichtsrats, erneut einstimmig,\ndass Ihnen f\u00fcr das Jahr 2017 nochmals 2,3 Millionen Euro bezahlt\nwerden.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr 2017\nwaren Sie 30 Tage im Amt. Sie kassierten demnach 76.667 Euro pro Tag.\nUnd erg\u00e4nzend zu den 2,3 Millionen Euro dann noch die Verg\u00fctungen\nf\u00fcr die neuen Jobs bei der HHLA und bei Lazard. Und nicht zu\nvergessen: Die Verg\u00fctungen bei Herrenknecht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sehr geehrter\nHerr Professor honoris causa, Dr. Grube,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>doch, doch \u2013 der\nTitel Ihrer Ehrenprofessor-Rede ist zutreffend: Sie haben eine\n\u201eMission\u201c. Die hat zwar wenig mit \u201eMut und Moral\u201c zu tun. Und\nschon gar nicht k\u00f6nnen Sie damit\u201ejungen Menschen Orientierung,\nHalt und Werte vermitteln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Mission ist\nausschlie\u00dflich Raffgier und Abzocke. Ihre Moral ist zutiefst\nkorrupt. Wobei Sie letzten Endes auch nur ein armes geltungss\u00fcchtiges\nW\u00fcrstchen sind. Und es m\u00e4chtigere Leute gibt, die Ihr Treiben und\nTun absegnen. Und auf diese Weise den moralischen und praktischen\nZerst\u00f6rungsprozess vorantreiben.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Durch\n\timmer neue Privatisierungen. \n\t\n\t<\/li><li>Durch\n\tdie systematische Zerst\u00f6rung des umweltvertr\u00e4glichen\n\tSchienenverkehrs.\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Durch das absurde,\nzerst\u00f6rerische Projekt Stuttgart 21\u2026 das nie zu Ende gebaut werden\nwird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wogegen wir weiter\nauf die Stra\u00dfe gehen und mit der Mahnwache Pr\u00e4senz zeigen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Und am Ende: \n<\/p>\n\n\n\n<p>Oben bleiben!<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Dieser Beitrag erschien als Lunablog auf der Website von Lunapark21 im M\u00e4rz 2018. Der Text war zuvor die Grundlage einer Rede von WW auf einer Montagsdemo gegen S21 in Stuttgart<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a>\n\tGegen die im Jahr 2012 geplante Ehrung hatte Peter D\u00fcbbers, der\n\tEnkel des weltweit hochgesch\u00e4tzten Kopfbahnhof-Architekten Paul\n\tBonatz, in einem Offenen Brief an die Universit\u00e4t Stuttgart\n\tprotestiert. Darin stellte er den Zusammenhang her zwischen seinem\n\tGro\u00dfvater Paul Bonatz, der 1952 die ehrenb\u00fcrgerw\u00fcrde der\n\tUniversit\u00e4t Stuttgart erhielt, und der Verleihung der\n\tEhrensenator-W\u00fcrde an R\u00fcdiger Grube, der \u201ef\u00fcr die Zerst\u00f6rung\n\tdes denkmalgesch\u00fctzten Bahnhofsgeb\u00e4udes und f\u00fcr Stuttgart 21\n\tverantwortlich\u201c ist. Nach: Presseerkl\u00e4rung Parksch\u00fctzer,\n\tverfasst von Matthias von Hermann, vom 8. November 2012.  \n\t<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a>Siehe\n\tWinfried Wolf, abgrundtief + bodenlos. Stuttgart21, sein absehbares\n\tScheitern und die Kultur des Widerstands, K\u00f6ln 2018, S.231. \n\t<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a>https:\/\/intranet.tuhh.de\/aktuell\/pressemitteilung_einzeln.php?id=11303&amp;Lang=de<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a>DVZ\n\t23.6.2014 \/\/\n\thttps:\/\/www.dvz.de\/rubriken\/management-recht\/single-view\/nachricht\/transparenz-offenheit-ehrlichkeit.html<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a>Gourmet-Welten\n\tvom 25. April\n\t2017.https:\/\/www.nikos-weinwelten.de\/beitrag\/cornelia_poletto_<br>restaurant_in_shanghai\/<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a>Wirtschaftswoche\n\tvom 19. Februar 2018;\n\thttps:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article173724181\/Ruediger-Grube-Meine-Vorbilder-sind-noch-aelter-und-noch-voll-im-Job.html<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a>https:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-deutsche-bahn-arriva1-idDEKCN0S01YU20151006<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote8anc\">8<\/a>Andrea\n\tRexer, Von der Bahn zur Bank, in: S\u00fcddeutsche Zeitung vom 14. Juli\n\t2017.<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote9anc\">9<\/a>Konkret:\n\t900.000 Euro feste + 522.000Euro variable Verg\u00fctung +15.000\n\tgeldwerte Vorteile + 997.000 \u201eZuf\u00fchrungen zu den\n\tPensionsr\u00fcckstellungen\u201c. So festgehalten im DB-Gesch\u00e4ftsbericht.\n\t\n\t<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote10anc\">10<\/a>Brief\n\tvon Richard Lutz an die Mitarbeiter des Bahnkonzerns vom 10.\n\tNovember 2017.<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote11anc\">11<\/a>Bei\n\tder Agentur Bloomberg findet sich zur Personalie Doll der folgende\n\tEintrag: \u201cMr. Alexander Doll has been the Head of Banking for\n\tGermany, Austria and Switzerland at Barclays PLC since July 2015.\n\tMr. Doll served as the co-Chief Executive\n\tOfficer of the Barclays Plc in Germany since 2013. He served as\n\tManaging Director of Financial Advisory Business &#8211; Germany at Lazard\n\tLtd. from May 2009 to December 2012. Mr. Doll focused on Lazard&#8217;s\n\tinvestment banking efforts in Germany, and Central and Eastern\n\tEurope. Mr. Doll joins Lazard, after eight years with UBS in\n\tGermany, where he has advised the public sector and European\n\tcompanies on transactions in the transport, logistics,\n\tinfrastructure, consumer and retail industries. During his time at\n\tUBS, Mr. Doll advised on major M&amp;A, equity and debt related\n\ttransactions, including the planned IPO of Deutsche Bahn, acting as\n\tjoint global coordinator; Deutsche Bahn on the acquisitions of\n\tBritish Railway EWS and US logistics provider Bax Global; and\n\tDeutsche Eisenbahnreklame on its sale to Stroer Out of Home Media\n\tAG.\u201d Siehe:\n\t<a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/research\/stocks\/people\/person.asp?personId=58803631&amp;privcapId=323899\">https:\/\/www.bloomberg.com\/research\/stocks\/people\/person.asp?personId=58803631&amp;privcapId=323899<\/a>\n\t<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote12anc\">12<\/a>Mark\n\tHeinrichs und Michael Hedtst\u00fcck, Investmentbanker Alexander Doll\n\twird Bahn-Vorstand, in: FinanzMagazin vom 10. November 2017.\n\t<a href=\"https:\/\/www.finance-magazin.de\/banking-berater\/banking\/investmentbanker-alexander-doll-wird-bahn-vorstand-2002101\/\">https:\/\/www.finance-magazin.de\/banking-berater\/banking\/investmentbanker-alexander-doll-wird-bahn-vorstand-2002101\/<\/a>\n\t<\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote13anc\">13<\/a>Nikolaus\n\tDoll, \u201eMeine Vorbilder sind \u00e4lter und noch voll im Job\u201c, in:\n\tWelt.de vom 19. Februar 2018. Man h\u00e4tte Dobrindt solche Aussagen ja\n\tkaum zugetraut. Man h\u00e4tte aber zugleich niemals einem Bahnchef\n\tzuge-traut, dass f\u00fcr ihn die Festlegung der Bahn auf\n\t\u201eZuverl\u00e4ssigkeit und stabilen Schienenverkehr\u201c eine\n\tHorror-Vorstellung sein w\u00fcrde. Siehe:\n\t<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article173724181\/Ruediger-Grube-Meine-Vorbilder-sind-noch-aelter-und-noch-voll-im-Job.html\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article173724181\/Ruediger-Grube-Meine-Vorbilder-sind-noch-aelter-und-noch-voll-im-Job.html<\/a>\n\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30. Januar 2017 verlie\u00df der damalige Bahnchef R\u00fcdiger Grube f\u00fcr die Au\u00dfenstehenden \u00fcberraschend den Bahnkonzern. Er erhielt dabei im laufenden Jahr 2017 f\u00fcr 30 Tage Arbeit als Bahnchef nicht nur 2,3 Millionen Euro. 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