{"id":142,"date":"2019-05-14T11:36:00","date_gmt":"2019-05-14T09:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/winfriedwolf.de\/wordpress\/?p=142"},"modified":"2020-01-02T11:40:30","modified_gmt":"2020-01-02T10:40:30","slug":"uiguren-ebit-und-der-clean-diesel-betrug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=142","title":{"rendered":"Uiguren, Ebit und der \u201eClean-Diesel\u201c-Betrug"},"content":{"rendered":"\n<h2><em><strong>Rede\nvon Winfried Wolf auf der VW-Hauptversammlung am 14. Mai 2019<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Herren auf dem Podium\nsitzen erh\u00f6ht \u2013 sie w\u00e4hnen sich gewisserma\u00dfen auf hohem Ross mit\nvielen Pferdest\u00e4rken. Und nat\u00fcrlich wollen sie aus dieser H\u00f6he am\nliebsten nach vorne schauen \u2013 auf noch gr\u00f6\u00dfere Gewinne, vor allem\nauf solche mit e-mobility. Ich erlaube mir jedoch drei Blicke zu drei\nEreignissen zur\u00fcck, wobei ich jeweils drei Fragen \u2013 also insgesamt\nneun Fragen \u2013 stelle.[1]<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3><strong>Abschaltvorrichtungen an Motoren aus dem VW-Konzern<\/strong> <\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt weiter diese\nkrasse Diskrepanz: In den USA zahlte VW mehr als 25 Milliarden\nUS-Dollar Strafgelder und Entsch\u00e4digungen im Rahmen des\nDiesel-Skandals. Dort gesteht der Konzern auch ein, <em>bewusst\ngegen geltendes Recht versto\u00dfen<\/em> zu haben.\nDas hei\u00dft, der Konzern leistet Bu\u00dfe und geht im B\u00fc\u00dfergewand. Doch\ndort, wo der VW-Konzern seine Heimat hat, pr\u00e4sentiert sich das\nUnternehmen wie ein Unschuldiger. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei geh\u00f6rt das\nPersonal, das hier oben thront, zu einem gr\u00f6\u00dferen Teil zum System\nWinterkorn-Piech. Ausgerechnet ein Hans-Dieter P\u00f6tsch wurde im\nNovember 2015 zum Aufsichtsratschef gek\u00fcrt \u2013 auf das ma\u00dfgebliche\nBetreiben der Eignerfamilien Porsche und Piech. P\u00f6tsch war in der\ngesamten hei\u00dfen Zeit des \u201eClean-Diesel-Betrugs\u201c von Januar 2003\nbis Oktober 2015 im VW-Konzern Teil der Winterkorn-F\u00fchrung. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist grotesk, wenn\nManager aus dem Mittelbau als Verantwortliche f\u00fcr den Diesel-Skandal\nihren Kopf hinhalten m\u00fcssen und teilweise zu hohen Gef\u00e4ngnisstrafen\nverurteilt wurden \u2013 so der Manager Oliver S. von VW of America \u2013\nund gleichzeitig Herr P\u00f6tsch als Winterkorn- und Piech-Vertrauter an\ndie Spitze des Aufsichtsrats bef\u00f6rdert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine ersten drei Fragen\nlauten:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erstens,<\/em>\ngerichtet an Herrn P\u00f6tsch: Stimmen Sie der Einsch\u00e4tzung des\nJournalisten Claas Tatje in der Wochenzeitung \u201eDie Zeit\u201c zu,\nwonach Sie \u201eein ganz entscheidendes Rad im Getriebe der Maschine\ndes damaligen Vorstandschefs Martin Winterkorn\u201c waren \u2013 und damit\nals Aufsichtsratschef, der ja den Abgas-Skandal aufarbeiten muss,\neigentlich eine ziemliche Fehlbesetzung sind? [2]<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zweitens<\/em>,\ngerichtet an die Herren P\u00f6tsch und Herbert Diess: Halten Sie weiter\ndie Behauptung aufrecht, von den betr\u00fcgerischen\nAbschaltvorrichtungen nichts gewusst zu haben, obgleich Herr J\u00fcrgen\nResch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bereits im Februar 2011\nbeim Kraftfahrzeugbundesamt vorstellig wurde und dar\u00fcber\ninformierte, dass es im Motor EA 189 im VW Passat Euro 6 eine solche\nmanipulative Vorrichtung gab? \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Drittens<\/em>,\nerneut an die beiden Herren gerichtet: Falls Sie nun als\nSchutzbehauptung vorbringen, Sie h\u00e4tten die Bedeutung der Deutschen\nUmwelthilfe damals noch nicht erkannt, zitiere ich hilfsweise das\nBlatt <em>Autobild<\/em> vom 14.\nFebruar 2014. Dort konnten 350.000 Leser zur Kenntnis nehmen, dass \u2013\nich zitiere \u2013 inzwischen \u201eSteuerger\u00e4te [in den Motoren]\nerkennen, wenn eine Messfahrt vorliegt\u201c, dass dann diese \u201eMotoren\nsparen\u201c, was sie jedoch \u201enur auf dem Pr\u00fcfstand [tun], wenn wenig\nLeistung gefordert wird.\u201c \n<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend also Herr Resch\nSie vier Jahre vor Dieselgate \u00fcber den Abgasbetrug in Ihrem Konzern\ninformieren , war das Zitat aus <em>AutoBild<\/em>\nimmerhin in diesem Blatt mit Massenauflage rund eineinhalb Jahre vor\ndem \u00f6ffentlichen Aufploppen von Dieselgate zu finden. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frage kann auch\nverk\u00fcrzt lauten wie folgt: \u201eWenn Sie, die Herren Diess und P\u00f6tsch,\nschon Herrn Resch nicht wahrnehmen, lesen Sie wenigstens Autobild?\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Zum Komplex China<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der aktuelle VW-Chef\nHerbert Diess wurde im April 2019 im Rahmen der Schanghaier Automesse\ndanach gefragt, ob er Kenntnis zur Lage der Uiguren habe. Also zur\nVerfolgung und zur Inhaftierung von Hunderttausenden Uiguren in\nInternierungslagern. Sie, Herr Diess, haben auf diese Frage des\nBBC-Reporters Robin Brant geantwortet mit \u201eIch kann das nicht\nbeurteilen\u201c. Und: Sie w\u00fcssten \u2013\u201enicht, was mit der Frage\ngemeint\u201c sei. Angesichts der Tatsache, dass VW ein Werk in der\nProvinz Xinjiang, dem Zentrum des Uiguren-Gebiets, errichtet hat,\nmeine drei Fragen, die alle an Herrn Diess gerichtet sind:<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens: Hat VW das\ngenannte Werk in der Provinz Xinjiang als Gef\u00e4lligkeit gegen\u00fcber\nder chinesischen F\u00fchrung errichtet und ist das VW-Engagement damit,\nwie die Vertreter der Uiguren im Exil dies sehen, ein Teil der\nBefriedungs- und Unterdr\u00fcckungsstrategie der F\u00fchrung in Peking?<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens: Hat die 180\nGrad-Wende von VW pro Elektro-Pkw damit zu tun, dass China f\u00fcr den\nVW-Konzern der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt ist, dass dort seit\ndem 1. Januar 2019 die 10-Prozent-Pkw-Quote gilt? Geht es also gar\nnicht ums Klima und CO-2, sondern schlicht nur um China und den\nProfit?<\/p>\n\n\n\n<p>Drittens: K\u00f6nnen Sie\nann\u00e4hernd sagen, wie viele Elektroautos VW im laufenden Jahr 2019 in\nChina produzieren respektive verkaufen wird, wie nahe Sie dabei an\ndie abverlangte 10-Prozent-Quote kommen? Nach meiner Rechnung m\u00fcssten\nSie im laufenden Jahr 400.000 E-Pkw in China verkaufen, wozu Sie\nnicht die Kapazit\u00e4ten haben d\u00fcrften.[3] Anders gefragt: Wie hoch\nsind die Strafgelder \u2013 die \u201ecredits\u201c, die Sie 2019 in China\ndaf\u00fcr zahlen m\u00fcssen, dass Sie diese 10-Pozent-Quote deutlich\nverfehlen?<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Zum Komplex Ebit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Herr Herbert Diess sagte\nam 12. M\u00e4rz 2019 nach der VW-Bilanzpressekonferenz und im Rahmen der\ntraditionellen Information f\u00fcr die VW-F\u00fchrungscrew \u201eEbit macht\nfrei\u201c. Das sagten Sie, Herr Diess, in Ihrer Rede gleich mehrmals.\nEs ist absolut klar, dass Ihnen, Herr Diess, das nicht so\nherausgerutscht ist, dass Sie das gezielt und bewusst so formuliert\nhaben. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wussten nat\u00fcrlich\nauch, dass damit der Bezug hergestellt wird zu dem h\u00f6hnischen\nSpruch, der \u00fcber dem Eingangstor zum KZ Auschwitz angebracht war:\n\u201eArbeit macht frei\u201c. Viele unter den Managern, die Ihre Rede\nh\u00f6rten, verstanden dies und waren fassungslos \u00fcber Ihren Zynismus.\nAuch die Reaktionen in Bl\u00e4ttern wie \u201eWall Street Journal\u201c und\n\u201eFinancial Times\u201c waren f\u00fcr VW vernichtend.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu meine letzten drei\nFragen: \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erstens. <\/em>Ist\nIhnen, Herr Diess, klar, dass nicht nur diese Ihre Aussage uns\u00e4glich\nwar, sondern dass auch Ihre so genannte Entschuldigung keine\nEntschuldung ist. Sie  plapperten \u00fcber eine \u201esehr ungl\u00fcckliche\nWortwahl\u201c und Sie sagten dann w\u00f6rtlich: \u201eSollte ich damit\nunbeabsichtigt Gef\u00fchle verletzt haben, tut mir das au\u00dferordentlich\nleid.\u201c \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle hier fest: Sie\nhaben nicht \u201eunbeabsichtigt Gef\u00fchle verletzt\u201c. Sie nahmen mit\nerkennbarer Absicht die Gef\u00fchle der Nachkommen der Auschwitz-Opfer\nins Visier und Sie verh\u00f6hnten diese Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zweitens. <\/em>Ist\nIhnen, Herr Diess, bewusst, dass es hier nicht nur den Bezug zu dem\neher fernen Ort Auschwitz gibt, sondern dass genau dort, wo Sie an\ndiesem 12. M\u00e4rz 2019 sprachen, in Wolfsburg, dem vormaligen\nFallersleben, viele Tausend Zwangsarbeiter f\u00fcr VW der systematischen\nVernichtung durch Arbeit ausgesetzt waren? Dass Prof. Dr. Ferdinand\nPorsche, der Unternehmensf\u00fchrer des VW-Werks in der Nazi-Zeit,\n<em>pers\u00f6nlich<\/em> aktiv war,\num Zwangsarbeiter aus dem KZ Auschwitz f\u00fcr VW zu gewinnen und dass\nder Lagerkommandant des KZ Auschwitz, Rudolf H\u00f6\u00df, sich positiv \u00fcber\ndie diesbez\u00fcgliche gute Zusammenarbeit zwischen der KZ-Lagerleitung\nin Auschwitz und  Ferdinand Porsche als Werkschef bei VW Fallersleben\n\u00e4u\u00dferte.[4]<\/p>\n\n\n\n<p>Womit ich bei der letzten\nFrage bin, die sich an den Aufsichtsratsvorsitzenden P\u00f6tsch und an\nden Aufsichtsrat und Sozialdemokraten Stefan Weil als Vertreter des\nGro\u00dfaktion\u00e4rs, des Landes Niedersachsen, richtet: Sind die\nskandal\u00f6sen \u00c4u\u00dferungen von Herrn Herbert Diess nicht ein Grund,\ndiesen umgehend aus seiner Position als VW-Chef zu entfernen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bedanke mich f\u00fcr Ihre\nAufmerksamkeit.<\/p>\n\n\n\n<h4>Anmerkungen:<\/h4>\n\n\n\n<p>[1] Direkt vor meiner Rede\n\u2013 ich stand  bereits am Pult vor dem Mikrofon \u2013 wurde vom\nVersammlungsleiter und zugleich Aufsichtsratsvorsitzendem, Hans\nDieter P\u00f6tsch, die Redezeit von 10 Minuten auf 5 Minuten gek\u00fcrzt.\nEntsprechend sprach ich \u2013 nach einer kurzen Einleitung, die\nweitgehend dem ersten Abschnitt im wiedergegebenen Text entspricht,\ndann nur zu den Punkten 2 = China und 3 = \u201eEbit macht frei\u201c. Im\nFolgenden wird als Dokumentation die gesamte (geplante) Rede\nwiedergeben, also einschlie\u00dflich des ersten Puntes zu \u201eDieselgate\u201c.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Generell erfolgten die\nRedezeitk\u00fcrzungen extrem willk\u00fcrlich bzw. latent politisch gezielt.\nDirekt nach den langatmigen Einleitungen von P\u00f6tsch (f\u00fcr den\nAufsichtsrat) und Diess (als VW-Chef), die zusammen mehr als 1,5\nStunden dauerten, durften die ersten vier Redner ohne jegliches\nZeitlimit reden \u2013 es waren ausschlie\u00dflich Vertreter von\nKleinaktion\u00e4ren; deren Reden nahmen teilweise mehr als 20 Minuten in\nAnspruch. Es folgte dann eine K\u00fcrzung auf 10 Minuten, als die ersten\npolitischen Wortbeitr\u00e4ge \u201edrohten\u201c (und dann auch stattfanden).\nUnd dann gab es die erw\u00e4hnte K\u00fcrzung direkt vor meinem Beitrag.\nWeitere 4-5 Beitr\u00e4ge nach mir wurde die Redezeit dann noch auf 3\nMinuten gek\u00fcrzt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>[2] In: Zeit-online vom\n29. August 2018<\/p>\n\n\n\n<p>[3] Die \u201eVolkswagen\nGroup China\u201c lieferte 2018 in China 4.207.000 Kraftfahrzeuge aus.\nDiese Zahl beinhaltet auch die Importe. Die Produktion von\nVW-Modellen in China selbst lag dabei bei 4.116.000 Einheiten. Die\n10%-Quote bedeutet also, dass VW 2019 auch im Fall einer (m\u00f6glichen;\nsich aktuell abzeichnenden) Stagnation gut 400.000 Elektro-Fahrzeuge\nausliefern muss. Daf\u00fcr hat VW zumindest im laufenden Jahr nicht die\nKapazit\u00e4ten, weswegen Strafgelder \u2013 \u201ecredits\u201c \u2013 f\u00e4llig\nwerden. Angaben zum Absatz in China nach: \u201eMit Tempo in Richtung\nZukunft\u201c, Gesch\u00e4ftsbericht Volkswagen 2018, S.45.<\/p>\n\n\n\n<p>[4] In dem Werk \u201eDas\nVolkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich\u201c, verfasst von\nHans Mommsen mit Manfred Grieger (D\u00fcsseldorf 1996), sind auf mehr\nals 1000 Seiten viele wichtige Fakten festgehalten, die den engen\nZusammenhang zwischen VW-Werk, NS-F\u00fchrung, Kriegsproduktion und\nnicht zuletzt dem Einsatz von vielen Zehntausenden\nZwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter dokumentieren. Allerdings wird\nin diesem Zusammenhang die pers\u00f6nliche Verantwortung von Prof.\nFerdinand Porsche (\u201eUnternehmensf\u00fchrer\u201c) und Dr. Anton Piech\n\/\u201cstellvertretender Unternehmensf\u00fchrer\u201c) \u2013 deren Enkel und\nUrenkel heute wieder die entscheidenden Gro\u00dfaktion\u00e4re bei VW\nrespektive Porsche sind \u2013 weitgehend ausgeblendet. Es war Otto\nK\u00f6hler, der in einer anderen Ver\u00f6ffentlichung zu VW auf das\ngezielte Verschweigen der Verantwortung der Familien Porsche und\nPiech f\u00fcr NS-Gr\u00e4uel und VW-Zwangsarbeit publik machte. So hei\u00dft es\nauf Seite 908 im zitierten offiziellen Werk zu VW: \u201ePorsche nutzte\npers\u00f6nliche Querverbindungen, um bevorzugt Arbeitskr\u00e4fte zu\nbekommen\u201c. Damit war jedoch erstens die Zusammenarbeit von\nFerdinand Porsche mit Rudolf H\u00f6\u00df, dem Lagerkommandanten von\nAuschwitz, und das Anfordern von Zwangsarbeiterinnen und\nZwangsarbeitern gemeint. Siehe: Otto K\u00f6hler, Das Volkswagenprojekt,\nPorsche und der Nationalsozialismus, in: Stefan Krull (Hrsg.),\nVolksburg \u2013 Wolfswagen. 75 Jahre Stadt des \u201eKdF-Wagen\u201c \/\nWolfsburg, Hannover 2013, S.103f.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Diese Rede hielt WW auf\nder Hauptversammlung der Volkswagen AG am 14. Mai 2019 (als\nkritischer Aktion\u00e4r, dabei unterst\u00fctzt von Ethecon). Direkt vor\nseiner Rede k\u00fcrzte der Aufsichtsratschef P\u00f6tsch die Redezeit von\nzehn auf f\u00fcnf Minuten, sodass die Rede nur ein stark gek\u00fcrzter\nFassung gehalten werden konnte. Sie erscheint exklusiv auf dieser\nWebsite.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rede von Winfried Wolf auf der VW-Hauptversammlung am 14. Mai 2019 Die Herren auf dem Podium sitzen erh\u00f6ht \u2013 sie w\u00e4hnen sich gewisserma\u00dfen auf hohem Ross mit vielen Pferdest\u00e4rken. 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