{"id":2164,"date":"2022-09-03T15:06:33","date_gmt":"2022-09-03T13:06:33","guid":{"rendered":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=2164"},"modified":"2022-09-03T15:06:34","modified_gmt":"2022-09-03T13:06:34","slug":"diskussion-zum-zgk-artikel-putin-erdogan-und-ihre-kriege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=2164","title":{"rendered":"Diskussion zum ZgK-Artikel &#8222;Putin, Erdogan und ihre Kriege&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u2013 Leserbrief zum Artikel \u201ePutin, Erdogan und ihre Kriege\u201c, Nr. 52, Seite 1 \u2013<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe HerausgeberInnen der \u201ezeitung gegen den krieg\u201c,<\/p>\n\n\n\n<p>gerade halte ich die 52. Ausgabe der \u201ezeitung gegen den krieg\u201c vom Herbst 2022 in der Hand und bin beeindruckt vom langen Atem und dem Engagement der HerausgeberInnen, als mein Blick an dem einspaltigen Artikel auf der ersten Seite h\u00e4ngenbleibt. Die \u00dcberschrift \u201ePutin, Erdogan und ihre Kriege\u201c l\u00e4\u00dft mich stutzen. Es ist nicht das erste Mal, da\u00df ich in den letzten Monaten auf der ersten Seite einer Ver\u00f6ffentlichung der Friedensbewegung den Namen Erdogan&nbsp; lese. Ich bin kein Fan des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten und an seiner Politik gibt es vieles zu kritisieren. Was mich irritiert ist die Priorit\u00e4tensetzung. Ich lebe in Deutschland, Deutschland ist einer der gr\u00f6\u00dften Kriegstreiber in der Ukraine. Deutsche PolitikerInnen tun alles, damit der Krieg kein Ende findet, durch Waffenlieferungen aus Deutschland sterben t\u00e4glich unschuldige Menschen. Die deutsche Politik richtet sich auch gegen die eigene Bev\u00f6lkerung, der die Meinungsfreiheit genommen wurde, deren Wohlstand geraubt wird und die durch eine verantwortungslose und gr\u00f6\u00dfenwahnsinnige Politik der Gefahr einer atomaren Eskalation ausgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Davon lese ich in diesem Artikel aber nichts. Ich lese von Erdogan und Putin, die die Opposition ihrer L\u00e4nder unterdr\u00fccken, aber nichts von einer Bundesregierung, die die freie Meinungs\u00e4u\u00dferung aller, die nicht auf der Seite der Selenskys stehen und die nicht gegen Putin frieren wollen, einschr\u00e4nkt und die Konten von Menschen, die f\u00fcr die falsche Seite jubeln, einfriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ankara verfolgt die kurdische Freiheitsbewegung, das tut Berlin auch, obwohl diese nicht ihr Problem ist, da die KurdInnen keine Autonomie in Deutschland fordern. Dar\u00fcber hinaus verfolgt Berlin aber auch noch die libanesische Hizbollah, die pal\u00e4stinensische Hamas und viele andere Freiheitsbewegungen. Ru\u00dfland unterst\u00fctzt in Syrien die legitime syrische Regierung, Deutschland islamistische Terroristen, die einen Kampf gegen Freiheit und Menschenrechte f\u00fchren und dabei in den letzten Jahren zehntausende Menschen t\u00f6teten und weiter t\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Redaktion der \u201ezeitung gegen den krieg\u201c \u2013 da der Text nicht namentlich gekennzeichnet ist, mu\u00df ich davon ausgehen, da\u00df es sich um einen Artikel der Redaktion handelt \u2013 st\u00f6rt, ist, da\u00df die beiden namentlich genannten Staatsoberh\u00e4upter trotz teilweise kontr\u00e4rer Interessen, wie zum Beispiel in Syrien, gute diplomatische Beziehungen pflegen. Ich denke, daran k\u00f6nnte sich unsere Au\u00dfenministerin ein Beispiel nehmen, sie hat nicht verstanden, worum es in der Au\u00dfenpolitik geht, n\u00e4mlich um Interessen und darum, diese auf diplomatischem Wege auszuhandeln. In Istanbul wurde gerade ein Abkommen zur Ausfuhr von Getreide getroffen, das hilft, den durch die Sanktionen verursachten Hunger in der Welt zu lindern. Berlin will Ru\u00dfland in die Knie zwingen, egal wieviel Menschen dabei sterben. Frau Baerbock wird nur daf\u00fcr kritisiert, da\u00df sie, die W\u00e4chterin \u00fcber die europ\u00e4ischen Werte, Erdogan nicht daf\u00fcr kritisiert, da\u00df er sein Land nicht vom Gashandel mit Ru\u00dfland abschneidet und somit der schon stark gebeutelten t\u00fcrkischen Wirtschaft den Todessto\u00df versetzt. Obwohl die T\u00fcrkei ein wichtiger NATO-Partner ist, hat sie ihre eigenen Interessen nicht vergessen, Deutschland seine schon, darum darf unsere Wirtschaft jetzt f\u00fcr US-amerikanische Interessen den Bach runtergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Verlogene Werte hat der Westen viele, wir machen weiterhin Gesch\u00e4fte mit den USA, dem schlimmsten Kriegstreiber und Menschenrechtsverletzer, aber davon steht hier kein Wort. Menschen, die schon so lange in der Friedensbewegung aktiv sind, sollten wissen, da\u00df es in der Au\u00dfenpolitik nie um Werte geht, sondern immer nur um Interessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was den Artikel dar\u00fcber hinaus unertr\u00e4glich macht, ist seine propagandistische Sprache. Gew\u00e4hlte Staatsoberh\u00e4uper wie Bashir Assad, der im letzten Jahr in, wie international best\u00e4tigt wurde, freien und demokratischen Wahlen mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit wiedergew\u00e4hlt wurde, werden als Autokraten tituliert. Staaten, die sich dem US-amerikanischen Hegemonialdenken widersetzen, hei\u00dfen \u201aRegimes\u2018, so viel blinde Staatstreue der VerfasserInnen entt\u00e4uscht mich ma\u00dflos!<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Ansinnen ist nicht das Wegsehen und Verschweigen, aber wir sollten auch nicht von dem ablenken, was die hiesige Politik tut. Es mu\u00df unser gemeinsames Anliegen sein, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen, da\u00df dieser Krieg sofort beendet wird, daf\u00fcr m\u00fcssen wir die verbrecherische Kriegstreiberei Deutschlands einschlie\u00dflich der wahnsinnigen Sanktionen gegen Ru\u00dfland thematisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n\n\n\n<p><em>Petra Scharrelmann<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bremen, den 21. August 2022<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Antwort von Winfried Wolf f\u00fcr die ZgK-Redaktion<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Liebe Petra,<\/p>\n\n\n\n<p>den anderen, die in unterschiedlichen E-Mails an dieser Debatte beteiligt sind \u2013 und die oben im cc stehen (offen, da diese E-Mail auch offen versandt wurden) zur Kenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erhielt von Dir, teilweise \u00fcber Umwegen, einen an die \u201eZeitung gegen den Krieg\u201c-Redaktion gerichteten \u201eOffenen Brief\u201c. Er ist sachlich geschrieben; und ich will darauf gerne im Namen der ZgK-Redaktion eingehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf erg\u00e4nzende, an den offenen Brief ankn\u00fcpfende \u00c4u\u00dferungen wie diejenige von R. Bauer (\u201eWinfrieds \u201eZeitung gegen den Krieg\u201c hat sich zur Zeitung f\u00fcr die Kriegstreiber gemausert.\u201c) \u00c4u\u00dferungen will ich hier nicht eingehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das ernst gemeint sein sollte, dann m\u00fcssen diejenigen, die das ernsthaft vertreten, sachlich zu argumentieren und zu belegen versuchen, dass wir \u201eKriegstreiber\u201c \u2013 welche denn bloss? Baerbock? Scholz? Habeck? Biden? von der Leyen? \u2013 unterst\u00fctzen w\u00fcrden. All diese Personen \u2013 und viele andere \u2013 bezeichnen wir als Kriegstreiber.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt also zum Offenen Brief.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht dabei um den Artikel auf Seite 1, rechte Spalte.&nbsp;Diesen Artikel zu Putin und Erdogan habe ich verfasst. Vielleicht w\u00e4re es richtig gewesen, diesen namentlich zu zeichnen \u2013 als eine individuelle Position im Rahmen der \u201eZeitung gegen den Krieg\u201c. Das unterlie\u00df ich, um die Mehrfachnennung meines Namens als Autor von Artikeln in dieser ZgK zu vermeiden. Ich wiederhole: wohl ein Fehler.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zu f\u00fcnf Passagen in Deinem \u201eOffenen Brief\u201c. Du schreibst:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Deutschland ist einer der gr\u00f6\u00dften Kriegstreiber in der Ukraine. Deutsche PolitikerInnen tun alles, damit der Krieg kein Ende findet, durch Waffenlieferungen aus Deutschland sterben t\u00e4glich unschuldige Menschen. Die deutsche Politik richtet sich auch gegen die eigene Bev\u00f6lkerung, der die Meinungsfreiheit genommen wurde, deren Wohlstand geraubt wird und die durch eine verantwortungslose und gr\u00f6\u00dfenwahnsinnige Politik der Gefahr einer atomaren Eskalation ausgesetzt wird.&nbsp;Davon lese ich in diesem Artikel aber nichts.<\/em>\u201e<\/p>\n\n\n\n<p>Dass in einem 2200-Zeichen-Artikel alles abgehandelt wird, was zu diesem Krieg gesagt werden muss, ist ein hoher, zu hoher, Anspruch. Es geht um einen recht kurzen Kommentar, in dem ich die beiden Autokraten Putin und Erdogan vergleiche \u2013 mit einer deutlichen \u201eSchlagseite\u201c hin zu Erdogan, den ich f\u00fcr den \u201eschlimmeren\u201c Autokraten halte \u2013 ich will da deutlich machen, dass die westliche Sicht auf Putin heuchlerisch ist; dass es in unserem Lager eben Autokraten und verbrecherische Pr\u00e4sidenten wie Erdogan gibt (\u201ethis is our son of a bitch\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten taucht das, was Du vermisst, doch an vielen Stellen in diesem Heft auf: auf den Seiten 5,6 und vor allem auf der Seite 8.<\/p>\n\n\n\n<p>Desweiteren schreibst Du: \u201e<em>In Istanbul wurde gerade ein Abkommen zur Ausfuhr von Getreide getroffen, da\u00df hilft, den durch die Sanktionen verursachten Hunger in der Welt zu lindern.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zustimmung.Das ist eine gute Sache \u2013 sie wird auch mit keinem Wort kritisiert. Aber es ist doch ein zugleich ein Deal. Allein die Tatsache, dass die T\u00fcrkei die Ukraine mit hochwirksamen Drohnen, die gegen die russische Armee wirksam eingesetzt werden, ausstattet und dass es vorstellbar ist, dass sie nun auch an Russland solche Drohnen liefert, zeigt den Zynismus. Zumal die T\u00fcrkei auch hochwirksame R\u00fcstungsg\u00fcter in Russland bestellt hat \u2013 zum \u00c4rger der US-Regierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dass die T\u00fcrkei dann wieder Aserbeidschan hochr\u00fcstete, sodass dieses Land vor 1,5 Jahren erfolgreich den Krieg gegen Armenien f\u00fchren und gewinnen konnte, wobei Armenien wiederum latent mit Russland verbunden ist. All das muss doch AUCH gesehen werden. Okay, das ist komplex \u2013 aber es ist alles Teil der Wahrheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter hei\u00dft es in dem \u201eOffenen Brief\u201c: \u201e<em>Frau Baerbock wird nur daf\u00fcr kritisiert, da\u00df sie [\u2026] Erdogan nicht daf\u00fcr kritisiert, da\u00df er sein Land nicht vom Gashandel mit Ru\u00dfland abschneidet und somit der schon stark gebeutelten t\u00fcrkischen Wirtschaft den Todessto\u00df versetzt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist aber eine falsche Wahrnehmung. Wo steht Vergleichbares in meinem Kommentar oder irgendwo in dieser ZgK-Ausgabe?<\/p>\n\n\n\n<p>Auch steht da in Deinem Offenen Brief:&nbsp;<em>\u201eVerlogene Werte hat der Westen viele, wir machen weiterhin Gesch\u00e4fte mit den USA, dem schlimmsten Kriegstreiber und Menschenrechtsverletzer, aber davon steht hier kein Wort. Menschen, die schon so lange in der Friedensbewegung aktiv sind, sollten wissen, da\u00df es in der Au\u00dfenpolitik nie um Werte geht, sondern immer nur um Interessen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Einverstanden. Auch hier gilt das Obige \u2013 das kann doch nicht alles in dem kurzem Kommentar stehen. Auch das steht anderswo in dieser ZgK-Ausgabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich steht in Deinem Offenen Brief:&nbsp;<em>\u201eWas den Artikel dar\u00fcber hinaus unertr\u00e4glich macht, ist seine propagandistische Sprache. Gew\u00e4hlte Staatsoberh\u00e4uper wie Bashir Assad, der im letzten Jahr in, wie international best\u00e4tigt wurde, freien und demokratischen Wahlen mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit wiedergew\u00e4hlt wurde, werden als Autokraten tituliert. Staaten, die sich dem US-amerikanischen Hegemonialdenken widersetzen, hei\u00dfen \u201aRegimes\u2018, so viel blinde Staatstreue der VerfasserInnen entt\u00e4uscht mich ma\u00dflos!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Syrien w\u00e4re sicherlich eine getrennte Debatte sinnvoll \u2013 die kann ich hier nicht in der gebotenen Ausf\u00fchrlichkeit f\u00fchren. Die Haltung der ZgK zu Assad bislang war und ist: Es gab \u2013 als Teil des \u201eArabischen Fr\u00fchlings\u201c \u2013 eine demokratische Opposition, die berechtigte Forderungen gegen die in Damaskus Regierenden erhob. Auch die kurdische Bewegung war Teil dieser Proteste; sie wurde von der Assad-Regierung keineswegs unterst\u00fctzt, sondern bestenfalls geduldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Als diese demokratische Potestbewegung umschlug in einen bewaffneten Aufstand, und als dieser u.a. von den USA und den fundamentalistisch-islamistischen Kr\u00e4ften gekapert wurde, konnte diese Bewegung, der Aufstand, nicht mehr unterst\u00fctzt werden. Wir waren auch in der Zeit, als es die Giftgas-Angriffs-Behauptungen gegen die Assad-Regierung gab, zur\u00fcckhaltend-kritisch. Nie unterst\u00fctzten wir Positionen wie diejenige von \u201eadopt a revolution\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Insoweit halten wir die Assad-Regierung f\u00fcr die derzeit einzige legitimierte Regierung Syriens. Hinter die Aussage, dass sie demokratisch legitimiert w\u00fcrde, w\u00fcrde ich allerdings Fragezeichen setzen. Die vielen Vorw\u00fcrfe von Folter sind nicht von der Hand zu weisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere auch daran, dass die fr\u00fchere deutsche Bundesregierung und hier damals der aktuelle deutsche Bundespr\u00e4sident Steinmeier, mit dem Assad-Regime kooperierten und deutsche Geheimdienstleute bei Gefolterten in Damaskus \u201ezu Besuch\u201c waren\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Siehe:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/investigativ\/projekte\/geheimdienste\/kooperation-mit-einem-folterstaat-die-syrien-connection-3525940.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.stern.de\/panorama\/investigativ\/projekte\/geheimdienste\/kooperation-mit-einem-folterstaat-die-syrien-connection-3525940.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Absolut zustimmen kann ich Deinen Schlussfolgerungen:&nbsp;<em>\u201eMein Ansinnen ist nicht das Wegsehen und Verschweigen, aber wir sollten auch nicht von dem ablenken, was die hiesige Politik tut. Es mu\u00df unser gemeinsames Anliegen sein, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen, da\u00df dieser Krieg sofort beendet wird, daf\u00fcr m\u00fcssen wir die verbrecherische Kriegstreiberei Deutschlands einschlie\u00dflich der wahnsinnigen Sanktionen gegen Ru\u00dfland thematisieren.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Genau so \u2013 mit vergleichbaren Worten \u2013 lasse ich den Artikel auf Seite 8 enden. In eben dieser Ausgabe der \u201eZeitung gegen den Krieg\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass uns in diesem Sinne weiter zusammenarbeiten. Wir machen die \u201eZeitung gegen den Krieg\u201c seit Beginn des Kosovo-Kriegs 1999. Wir bleiben dabei konsequent auf der Linie gegen alle Kriege und f\u00fcr einen weltweiten Frieden. Und wir versuchen, die Wirklichkeit in all ihrer Komplexit\u00e4t darzustellen (das nannte man wohl fr\u00fcher \u201eDialektik\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p>Sei herzlich und&nbsp;solidarisch gegr\u00fc\u00dft \u2013 auch im Namen des ZgK-Teams:<\/p>\n\n\n\n<p>Winfried Wolf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2013 Leserbrief zum Artikel \u201ePutin, Erdogan und ihre Kriege\u201c, Nr. 52, Seite 1 \u2013 Liebe HerausgeberInnen der \u201ezeitung gegen den krieg\u201c, gerade halte ich die 52. 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