{"id":2167,"date":"2022-09-21T13:07:36","date_gmt":"2022-09-21T11:07:36","guid":{"rendered":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=2167"},"modified":"2022-09-21T13:09:32","modified_gmt":"2022-09-21T11:09:32","slug":"rede-winfried-wolf-montagsdemo-gegen-stuttgart-21-19-september-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=2167","title":{"rendered":"Rede Winfried Wolf \/\/ Montagsdemo gegen Stuttgart 21 \/\/ 19. September 2022"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2>Dreifachkrise, die fatale Grundsanierung des Schienennetzes und ein Ex-Bahnchef, der gesteht:<\/h2>\n\n\n\n<h2>Es ging bei Stuttgart 21 \u201eimmer nur ums Gel\u00e4nde\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/t.co\/cDF2NH3rmX\">https:\/\/t.co\/cDF2NH3rmX<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[Anrede]<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell erleben wir eine Dreifach-Krise, wie die Menschheit eine solche noch nie erlebt hat: Erstens Krieg und neue weltweite R\u00fcstung, zweitens soziale und neue Wirtschaftskrise und drittens eine Klimakrise, die bereits als Klimakatastrophe zu bezeichnen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der uns\u00e4gliche russische Krieg in der Ukraine soll hier nur am Rande Thema sein. Zu betonen ist, dass das Milit\u00e4r weltweit der gr\u00f6\u00dfte Emittent von Klimagasen ist. Und dass die Bundesregierung auf den Krieg mit einer Energiepolitik reagiert, die die Klimakatastrophe beschleunigen muss: Steinkohle, Braunkohle, Fl\u00fcssiggas, Fracking-Gas \u2013 all das wird reaktiviert und verst\u00e4rkt; und dann noch mit dem Segen der Gr\u00fcnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass wir ab Jahresende eine heftige Wirtschaftskrise erleben, ist sicher; die soziale Krise ist bereits da. 2022 und 2023 wird es wegen Inflation und Energiepreis-Explosion einen Abbau der Realeinkommen von rund 10 Prozent geben. Vergleichbares gab es seit Ende des Zweiten Weltkriegs noch nie.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Doch nun zur Klimakrise. Drei Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel 1:<\/strong> Vor drei Tagen war in der \u201eStuttgarter Zeitung\u201c zu lesen: \u201eDie bis zu vier Kilometer dicken Eismassen in der Antarktika galten bisher als weitgehend stabil.\u201c Inzwischen w\u00fcrden \u201ever\u00e4nderte Str\u00f6mungen im S\u00fcdpolarmeer w\u00e4rmeres Wasser\u201c unter die Antarktis schieben: \u201eSie drohen den gr\u00f6\u00dften Eismantel der Welt zu untersp\u00fclen, der sich \u00fcber eine Fl\u00e4che von der Gr\u00f6\u00dfe der Vereinigten Staaten ausdehnt.\u201c Die Eismassen beginnen zu schmelzen. Es drohe ein erheblicher Anstieg des Meeresspiegels.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wie reagiert auf diese Bedrohung die \u201egro\u00dfe Politik\u201c?<\/strong><\/em> Es sei \u2013 so ein anderer Bericht derselben \u201eStuttgarter Zeitung\u201c \u2013 ein \u201eSchatz im ewigen Eis entdeckt worden\u201c. Danach lagerten unter dem eben nicht mehr \u201eewigen Eis\u201c \u201eErd\u00f6l- und -gasfelder in einem Gesamtumfang von bis zu 500 Milliarden Barrel Hydrogenkarbonaten\u201c, was \u201efast das Doppelte der in Saudi-Arabien nachgewiesenen Reserven\u201c sei. Je mehr das Eis abgebaut wird, desto schneller sollen diese \u00d6l- und Gasquellen von westlichen und von russischen \u00d6l- und Gas-Konzernen erschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel 2:<\/strong> Im Sommer 2022 erlebten wir europaweit, dass Wasser knapp wird. Der Po in Italien, ein Rinnsal. Trinkwassernotstand in vielen Teilen Spanien. Eine bezeichnende Schlagzeile im \u201eM\u00fcnchner Merkur\u201c lautete: \u201eAvocados tranken spanische Stauseen leer\u201c. Im Rhein wurde die Binnenschifffahrt erstmals in weiten Teilen eingeschr\u00e4nkt, da Schiffe nur noch 50 cm Wasser unterm Kiel hatten. Der Wasserspiegel des Bodensee sank auf ein rekordverd\u00e4chtig niedriges Niveau; Badeg\u00e4ste auf der H\u00f6ri mussten oft hundert Meter waten, bis das Wasser hoch genug f\u00fcr ein paar Schwimmz\u00fcge war. Im bayerischen Bad K\u00f6nigshofen erreichten die Zuckerr\u00fcben nur noch Tennisballgr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wie reagiert die offizielle Politik darauf?<\/strong><\/em><strong> Erneut <\/strong>ein Bericht aus der \u201eStuttgarter Zeitung\u201c: \u201eDer bayerische Umweltminister hat jetzt den Bodensee entdeckt. Mit einem \u201eneuen Leitungssystem\u201c werde zuk\u00fcnftig Bodenseewasser auf von D\u00f6rre betroffene landwirtschaftliche Gebiete in Bayern umgeleitet.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Beispiel 3:<\/strong><\/em> Neben einem verst\u00f6renden Foto hie\u00df es am 23. August in den \u201eStuttgarter Nachrichten\u201c: \u201eEgal, wo man hinschaut, ob am Rosensteinpark, vor dem Killesbergturm oder rund um den Egelsee: (\u2026) Wiesen (\u2026) haben eine gelbbraune Farbe angenommen.\u201c Die \u201eStuttgarter Zeitung\u201c vom 7. September berichtete von einem \u201eStuttgarter Hitzesommer\u201c mit \u201esterbenden Buchen und mit Mais, der aussieht wie Yuccapalmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wie reagiert die Politik darauf?<\/strong><\/em> Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt organisiert eine \u201eMobilit\u00e4tswoche\u201c, mit der \u201e<em>alle <\/em>Mobilit\u00e4tsformen gef\u00f6rdert werden\u201c sollen, also explizit auch der Pkw-Verkehr. Der Ministerpr\u00e4sident macht eine Rundreise durch \u201ethe L\u00e4nd\u201c, die explizit als \u201eROADshow\u201c bezeichnet wird. Kretschmann stellt dabei ein Programm der gr\u00fcn-christlichen Landesregierung mit der Bezeichnung \u201eCleverl\u00e4nd\u201c vor. Dort wird uns erkl\u00e4rt, man m\u00f6ge doch \u201egering verschmutzte W\u00e4sche nur bei 30 Grad waschen\u201c, den \u201eDachgep\u00e4ckst\u00e4nder vom Auto abmontieren\u201c und \u201eab 30 in den dritten Gang hochschalten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos \u201eTempo 30\u201c: Das w\u00e4re doch eine Steilvorlage f\u00fcr Kretsch gewesen, zu sagen: \u201ebei Tempo 30 <em>verharren <\/em>\u2013 in allen Wohngebieten\u201c. Doch nein, es geht ums \u201ehochschalten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>All das\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>[Anrede]<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 ist Ausdruck von Politikversagen und tr\u00e4gt zur Beschleunigung der Klimakatastrophe bei. Oder, in den Worten der Klimaaktivistin Aktivistin Nisha Toussaint-Teachout vom Klimacamp Kesselbambule: Hier, in Stuttgart gebe es mit den \u201eKlimawochen\u201c ein &#8222;Bankett der Scheinl\u00f6sungen und des Greenwashings.\u201c Gleichzeitig w\u00fcrden \u201eAutoinfrastrukturprojekte wie der Ausbau der B27 und das verkehrstechnisch sinnlose Betonprojekt S21 weiter vorangetrieben.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>[Anrede]<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt k\u00f6nnte man sagen: Aber es gab im Sommer doch drei Monate lang das Neun-Euro-Ticket. Damit sind rund 15 Millionen Menschen zus\u00e4tzlich Bahn gefahren; viele Hunderttausend sahen wohl zum ersten Mal ein \u00f6ffentliches Verkehrsmittel von innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, es gibt Positives beim Thema 9-Euro-Ticket. So im Bereich des Sozialen: Da gab es viele Fahrten f\u00fcr Leute, die sich \u201esowas\u201c nicht h\u00e4tten leisten k\u00f6nnen. Doch es gibt auch deutlich kritische Aspekte. Das war ein Schnellschuss mit Null Vorbereitung. Da wurden zu knappe Kapazit\u00e4ten von Material und Besch\u00e4ftigten enorm belastet. Es gab und gibt keine Planung f\u00fcr das \u201edanach\u201c; weswegen jetzt ein Dutzend M\u00d6GLICHE Nachfolgemodelle monatelang diskutiert werden. Vor allem gab es keinerlei Ma\u00dfnahmen zur gleichzeitigen Begrenzung des Pkw-Verkehrs. Im Gegenteil: Es gab parallel den \u201eTankrabatt\u201c. Es gab und gibt nicht einmal das seit Jahrzehnten \u00fcberf\u00e4llig Tempolimit.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber, so lautet ein anderer Einwand: Am vergangenen Freitag haben doch der Bahnvorstand und Verkehrsminister Wissmann verk\u00fcndet, jetzt komme es zur \u201eradikalen Modernisierung und Sanierung der Bahn.\u201c Am 15. Juni 2024 \u2013 also in zwei Jahren! \u2013 werde man damit beginnen. Dann werde man die Sanierung von Strecken \u201enicht mehr unterm rollenden Rad\u201c durchf\u00fchren. Stattdessen w\u00fcrden jetzt immer \u201eganze Strecken komplett gesperrt\u201c und zwar meist \u201ef\u00fcr f\u00fcnf bis sechs Monate\u201c. Den Beginn mache dabei die \u201eRiedbahn\u201c zwischen Frankfurt und Mannheim. Und ausdr\u00fccklich hei\u00dft es bei Verkehrsminister Wissmann, die bisherige Form der Streckensanierung \u2013 also mit weiter laufendem Betrieb \u2013 sei falsch gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Zeitungen plapperten diese Aussagen nach. Und alle lobten, dass nun doch \u201eendlich\u201c eine \u201eGeneralsanierung\u201c des Netzes stattfinden werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Einmal abgesehen davon, dass es in den letzten 15 Jahren mehrere vergleichbare Ank\u00fcndigungen gab, bleibt festzuhalten: Der Ansatz f\u00fcr ein solches Sanierungsprogramm ist fragw\u00fcrdig, falsch und fatal. Dies aus drei Gr\u00fcnden:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erstens.<\/em> Es gibt diesen f\u00fcrwahr gro\u00dfen Sanierungsbedarf aus einem <em>einzigen<\/em> Grund: Weil man mehr als zwei Jahrzehnte lang klassische Instandhaltungsarbeiten nicht vornahm. Das hei\u00dft unter den Bahnchefs Mehdorn, Grube und Lutz, unter den rot-gr\u00fcn, schwarz-gelben und den schwarz-roten Regierungen beging man die Tods\u00fcnde \u201esystematisches Fahren auf Verschlei\u00df\u201c. Elementare Instandhaltungsma\u00dfnahmen blieben aus. Ein konkretes Beispiel: Auf der besagten Riedbahn gibt es zwischen Bensheim und Laudenbach seit 25 Jahren eine Langsamfahrstelle. Diese Strecke war mal mit Tempo 160 befahrbar; seit einem Vierteljahrhundert sind maximal 120 Stundenkilometer erlaubt. Doch die Bahn war unf\u00e4hig, diese 4,5 Kilometer lange Langsamfahrstelle durch eine eher preiswerte Bauma\u00dfnahme zu beheben. Und das ist jetzt nur ein Beispiel von mehreren m\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zweitens.<\/em> Komplette Streckensperrungen sind problematisch. Streckensperrungen gar \u00fcber 5 Monate sind Gift f\u00fcr einen funktionierenden Schienenverkehr. Nat\u00fcrlich sind Instandhaltungs- und Sanierungsma\u00dfnahmen bei laufendem Betrieb machbar und sinnvoll. Das gilt insbesondere f\u00fcr zweigleisige Strecken, bei denen man zeitweilig im eingleisigen Betrieb verkehren kann. Selbst die Elektrifizierung ganzer Strecken wurde fr\u00fcher oft bei laufendem Betrieb vorgenommen. Es ist doch absurd zu behaupten, die Eisenbahnen in der Welt h\u00e4tten mehr als ein Jahrhundert lang f\u00e4lschlich bei \u201elaufendem Betrieb\u201c Instandhaltungen vorgenommen. Es ist absurd zu behaupten, was die SBB in der Schweiz macht, Instandhaltung bei laufendem Betrieb, sei Quatsch. Es ist l\u00e4cherlich anzunehmen, es bed\u00fcrfte jetzt eines FDP-Ministers aus der Pfalz, der \u00fcber keinerlei Bahnfachwissen verf\u00fcgt, um jetzt auf den Trichter \u201eStreckensperrungen\u201c zu kommen. Hier wird schlicht ein gigantisches Programm zum Sponsoring der Bauindustrie, zur Verschleuderung von Ressourcen und zur massiven St\u00f6rung des Bahnverkehrs ab 2024 verk\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Drittens.<\/em> Die in Aussicht gestellt Grundsanierung soll es f\u00fcr \u201esieben Korridore im Stammnetz\u201c geben. Damit orientiert man in starkem Ma\u00df auf den Fernverkehr und auf Verkehre im Umfeld der Metropolen. Das ist auch n\u00f6tig. Doch das ist zu wenig. Was wir ben\u00f6tigen ist eine Sanierung des <em>Gesamtnetzes<\/em>, auch und gerade eine solche von regionalen und sog. \u201eNebenstrecken\u201c. Notwendig ist der Ausbau des Netzes. Erforderlich ist die Elektrifizierung von 100 Prozent des Netzes. Beseitigt werden m\u00fcssen hunderte Nadel\u00f6hre. Auf der Tagesordnung steht bei vielen Strecken der Ausbau zu Zweigleisigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch all das wird von den f\u00fcr den Schienenverkehr Verantwortlichen nicht einmal angedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und all das wiederum hei\u00dft: Alle Kr\u00e4fte und alle Finanzen im Bereich Schiene m\u00fcssen sich auf diese umfassende Grundsanierung konzentrieren. Diese kann weitgehend bei laufendem Betrieb stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr m\u00fcssen alle zerst\u00f6rerische Gro\u00dfprojekte auf den Pr\u00fcfstand und meist eingestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Allen voran Stuttgart 21.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei es von Montagsdemo zu Montagsdemo immer neue verst\u00f6rende Infos zum bestgeplanten Bauprojekt in Deutschland gibt. Enth\u00fcllt wurde JETZT: Mappus hat von seinem MP-B\u00fcro aus die Geissler-Schlichtung mit-gesteuert. Erstmals \u00f6ffentlich bekannt ist seit zwei Wochen: Dem Denkmalsschutz wurde in der Hochphase der Bewegung gegen S21 untersagt, die schriftlich vorliegenden Einw\u00e4nde gegen Stuttgart 21 zu publizieren. Seit letzte Woche gilt: Der Wagenburgtunnel ist \u201ebis auf Weiteres gesperrt\u201c \u2013 wegen herabst\u00fcrzender Betonteile. Das Aktionsb\u00fcndnis fragt, ob Anhydrit und S21-Tunnelbauten im Spiel sind. Und am 12. September konnte Hans Heydemann auf einer Veranstaltung im Rathaus belegen, dass bei S21 im Fall eines Brandes die Evakuierung die Fahrg\u00e4ste dem Tod durch Erstickung ausgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und eines verrate ich hier noch: In sechs Wochen ver\u00f6ffentlichen wir die Aussage eines Ex-Bahnchefs, wonach es bei S21 nie wirklich um einen Bahnhof ging. Der Mann sagt jetzt: Es ging \u201eimmer um das Gel\u00e4nde\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>[Anrede]<\/p>\n\n\n\n<p>Stuttgart 21 muss gestoppt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Stuttgart 21 wird nie in Betrieb gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Stuttgart 21 ist und bleibt der gr\u00f6\u00dfte Immobilien-Skandal und die gr\u00f6\u00dfte Ma\u00dfnahme zur Zerst\u00f6rung von Bahnverkehr in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Oben bleiben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dreifachkrise, die fatale Grundsanierung des Schienennetzes und ein Ex-Bahnchef, der gesteht: Es ging bei Stuttgart 21 \u201eimmer nur ums Gel\u00e4nde\u201c https:\/\/t.co\/cDF2NH3rmX [Anrede] Aktuell erleben wir eine Dreifach-Krise, wie die Menschheit eine solche noch nie erlebt hat: Erstens Krieg und neue weltweite R\u00fcstung, zweitens soziale und neue Wirtschaftskrise und drittens eine &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2167"}],"collection":[{"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2167"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2172,"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2167\/revisions\/2172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/winfriedwolf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}