{"id":2546,"date":"2023-04-09T10:18:00","date_gmt":"2023-04-09T08:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=2546"},"modified":"2023-04-14T22:27:07","modified_gmt":"2023-04-14T20:27:07","slug":"mit-der-kriegsgeraete-s-klasse-an-die-front-kaum-geschult-in-den-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/winfriedwolf.de\/?p=2546","title":{"rendered":"Mit der Kriegsger\u00e4te-S-Klasse an die Front \u2013 kaum geschult in den Tod"},"content":{"rendered":"\n<h2>Weltweite R\u00fcstungsbranche und Ukraine-Krieg<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Sommer 2022 war es Emmanuel Macron, der von der Notwendigkeit einer \u201eeurop\u00e4ischen Kriegswirtschaft\u201c sprach. Das konnte man noch als Alleingang des Pr\u00e4sidenten der Grande Nation und als Ausdruck der spezifischen Interessen der in der EU f\u00fchrenden franz\u00f6sischen R\u00fcstungsindustrie werten. Am 29. Dezember 2022 hatte dann die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Seite-1-Kommentar \u00fcberschrieben mit \u201eDer Umbau zur Wehrwirtschaft\u201c.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Begriff Wehrwirtschaft wird auch in der heutigen wissenschaftlichen Literatur mit dem NS-Regime in Verbindung gebracht.1 Weitere zwei Wochen sp\u00e4ter machte die Frankfurter Sonntagszeitung auf der Titelseite auf mit \u201eEuropa braucht mehr R\u00fcstungsfabriken\u201c. Prominente Vertreterinnen und Vertreter von CDU\/CSU, von den drei Ampel-Parteien und R\u00fcstungsmanager \u00fcberschlagen sich seither mit immer neuen Forderungen nach einer Hochr\u00fcstung. Die Wehrbeauftragte Eva H\u00f6gel (SPD) verlangt, das Bundeswehr-Sonderverm\u00f6gen von 100 auf 300 Milliarden Euro zu verdreifachen. Sara Nanni, Obfrau der Gr\u00fcnen im Verteidigungsausschuss, will \u201edie (R\u00fcstungs-) Produktion hochfahren.\u201c Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg vergleicht die aktuelle Lage mit dem Zweiten Weltkrieg. Er verweist darauf, dass \u201eAmerika damals mit 2000 Flugzeugen in den Krieg hineingegangen und bis zum Ende 300.000 (Flugzeuge) gebaut hat. So sehen die Ver\u00e4nderungen aus, die wir brauchen.\u0090 3 Die Ukraine verschie\u00dfe nach Einsch\u00e4tzung der NATO bis zu 10.000 Artillerie-Geschosse pro Tag. Die USA produzierten jedoch nur 15.000 Geschosse \u2013 im Monat.2<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem geforderten Umbau zur \u201eKriegswirtschaft\u201c und zu einer \u201eWehrwirtschaft\u201c ist gemeint: Die \u201eAusr\u00fcster\u201c der europ\u00e4ischen Waffenbranche seien nach dem Ende des Kalten Kriegs bedauerlicherweise \u201ezu Manufakturbetrieben geschrumpft\u201c. Notwendig seien jetzt die \u201eGro\u00dfserienproduktion\u201c von Kriegsger\u00e4t, eine Massenfertigung von Munition und die Umsetzung von Gro\u00dfprojekten wie dem Kampfjetprogramm FCAS, dem neuen europ\u00e4ischen Panzer (herzustellen vom deutsch-franz\u00f6sischen Unternehmen Nexter) und entsprechenden Programmen im Bereich Kriegsschiffe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B\u00f6rsenkurse und Krieg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img src=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61.12b-tabelle.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ausl\u00f6ser der aktuellen Hochr\u00fcstung ist zweifellos der Ukraine-Krieg. Dies l\u00e4sst sich an den B\u00f6rsenkursen der westlichen R\u00fcstungskonzerne ablesen. Wir haben in Tabelle 1 in der ersten Gruppe die zw\u00f6lf gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungskonzerne der Welt aufgef\u00fchrt \u2013 sechs Konzerne mit Sitz in den USA, ein britischer, ein franz\u00f6sischer und vier chinesische Konzerne. Die zweite Gruppe bilden f\u00fcnf gro\u00dfe europ\u00e4ische R\u00fcstungskonzerne \u2013 soweit nicht in Gruppe 1 enthalten. Es sind drei rein franz\u00f6sische Konzerne, ein franz\u00f6sisch-deutsches Unternehmen und eine britische Firma mit starken Pr\u00e4senz in Deutschland. In der dritten Gruppe sind die zehn gr\u00f6\u00dften rein deutschen R\u00fcstungskonzerne aufgef\u00fchrt, die alle aufgrund des geringeren Umsatzes weder in Gruppe 1 noch in Gruppe 2 auftauchen. Die gr\u00f6\u00dften russischen R\u00fcstungsunternehmen sind in der getrennten Tabelle 2 zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Auffallend bei Tabelle 1 ist: So gut wie alle westlichen R\u00fcstungskonzerne weisen seit Beginn des Ukraine-Kriegs enorme Kursanstiege auf (siehe letzte Spalte). \u201eDeutliches Plus\u201c meint eine Steigerung 35 bis 50 Prozent und \u201emassives Plus\u201c eine Verdopplung des Aktienkurses. In einigen F\u00e4llen handelt es sich dabei um geradezu explosionsartige Spr\u00fcnge nach oben. Das dokumentiert die Grafik zum konkreten Kursverlauf der Aktien von Rheinmetall und Hensoldt in der Quartalsl\u00fcge (Seiten 8 und 9).<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den meisten R\u00fcstungsunternehmen setzt der Kursanstieg nur wenige Tage nach Kriegsbeginn Ende Februar oder im M\u00e4rz 2022 ein. Bei einigen Unternehmen \u2013 so bei Thales, Safran, Rolls Royce, MTU und Jenoptik \u2013 gibt es den Anstieg erst im Sommer 2022, nachdem deutlich wurde, dass der Krieg kein kurzer sein wird und nachdem sich die Auftr\u00e4ge f\u00fcr neue Waffensysteme niederschlugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei keinem der vier in der Spitzengruppe vertretenen chinesischen R\u00fcstungskonzernen gab es einen Kursanstieg, bei dreien ist der Aktienkurs r\u00fcckl\u00e4ufig. Das spricht daf\u00fcr, dass es bislang keine relevanten chinesischen Waffenlieferungen an Russland gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Russische R\u00fcstungsindustrie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img src=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61.12c-tabelle2.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die russischen Unternehmen gilt nat\u00fcrlich auch, dass der Krieg deren Ums\u00e4tze massiv steigert \u2013 wahrscheinlich nochmals st\u00e4rker als bei vielen westlichen Unternehmen. Aktuelle Umsatzzahlen liegen daf\u00fcr nicht vor. Auch l\u00e4sst sich dies nicht an Aktienkursen messen, da diese Unternehmen nicht an B\u00f6rsen gelistet sind. Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u00e4u\u00dferte allerdings Ende 2022, \u201edass es \u201ekeine finanziellen Beschr\u00e4nkungen\u201c bei der R\u00fcstung geben w\u00fcrde. Im \u00dcbrigen sollen die Streitkr\u00e4fte um knapp 350.000 Soldaten auf eine St\u00e4rke von 1,5 Millionen Mann ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Dinge sind hier festzuhalten: Erstens: Die aufgef\u00fchrten gr\u00f6\u00dften russischen R\u00fcstungsunternehmen z\u00e4hlen weltweit nicht zur Spitzengruppe. Selbst unter den europ\u00e4ischen Konzernen liegt der gr\u00f6\u00dfte \u2013 Almas Antei \u2013 mit umgerechnet 6 Milliarden Euro Umsatz auf der H\u00f6he von Safran und vor Rolls Royce. Zweitens: Es gab in den drei Jahren vor dem Ukrainekrieg einen deutlichen R\u00fcckgang bei den russischen R\u00fcstungsausgaben. Laut SIPRI \u201esanken die R\u00fcstungsverk\u00e4ufe von Almaz-Antey und United Shipbuilding Corporation im Jahr 2020 um 31 bzw. 11 Prozent.\u201c Lediglich United Aircraft Corporation verzeichnete ein Plus von 16 Prozent.4 Drittens , so SIPRI im Jahr 2020, \u201eimplementieren russische [R\u00fcstungs-) Firmen zurzeit eine vom Staat angegebene Richtlinie, die besagt, dass zivile G\u00fcter bis zum Jahre 2025 30 Prozent und bis 2030 50 Prozent der Ums\u00e4tze der russischen R\u00fcstungshersteller ausmachen m\u00fcssen\u201c.5<\/p>\n\n\n\n<p>Das spricht entweder daf\u00fcr, dass die Kreml-F\u00fchrung den \u00dcberfall auf die Ukraine nicht langfristig plante. Oder dass sie davon ausging, dass im Fall einer solchen Invasion die bestehenden und teilweise r\u00fcckl\u00e4ufigen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr einen schnellen Sieg ausreichen w\u00fcrden. Was durch den konkreten Verlauf der Invasion in den Monaten Februar bis Mai 2022 unterstrichen wurde: Der Marsch auf Kiew scheiterte kl\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Waffen f\u00fcr den ukrainischen Sieg oder Waffentests und Lagerr\u00e4umung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img src=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61.12d.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ende Januar konnte man im Spiegel lesen: \u201eMit der S-Klasse in den Krieg\u201c. In dem Artikel hei\u00dft es, Experten h\u00e4tten erwartet, dass die deutsche Regierung eher \u00e4ltere Leopard-2-Panzer an die Ukraine liefern w\u00fcrde \u2013 doch nun werde Kiew eine der modernsten Versionen zur Verf\u00fcgung gestellt. Ausdr\u00fccklich hei\u00dft es, dass dieses System besonders \u201ekomplex\u201c sei: \u201eWenn der Leopard 2A4 der VW Golf 1 ist, bei dem ein begabter Schrauber noch selbst Hand anlegen kann, gleicht der 2A6 der erstmals mit Elektronik vollgestopften S-Klasse W 140 von Mercedes. Die Ausbildung an dem elf Meter langen Ger\u00e4t ist deutlich schwieriger.\u201c6<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Bundeswehr werden f\u00fcr die Ausbildung an diesem Panzer drei Monate oder zw\u00f6lf Wochen und l\u00e4nger veranschlagt. Seit Februar werden in Munster 80 ukrainische Soldaten f\u00fcr den Einsatz an diesem modernen Leo-2 ausgebildet \u2013 in sechs Wochen, mit einer 6-Tage-Woche und 12-Stunden-Schichten, wobei es sich um Soldaten handelt, von denen \u201enur ein Drittel \u00fcber Vorkenntnisse bei Panzern und Kampferfahrung (verf\u00fcgt). Zwei Drittel hingegen sind Reservisten und Zivilisten, die Zivilisten sind also absolute Novizen.\u201c7 Es verbietet sich, im Zusammenhang mit der Ausbildung an T\u00f6tungsmaschinen ein Wort wie&nbsp; \u201eunverantwortlich\u201c zu benutzen. Versetzt man sich in die Denke eines ukrainischen Milit\u00e4rs, dann ist diese Art der Auswahl von Kriegsger\u00e4t und der Ausbildung an demselben jedoch in jedem Fall unprofessionell. Die Panzerbesatzungen werden auf diese Weise \u2013 \u00e4hnlich wie die jungen, kaum ausgebildeten und neu ausgehobenen russischen Soldaten, die s eit Herbst 2022 an die Front geschickt werden \u2013 als Kanonenfutter eingesetzt. Aus Sicht des Panzerbauers Rheinmetall d\u00fcrfte es allerdings das Motiv eines Tests unter realistischen Bedingungen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Blick auf die weltweit verstreuten Best\u00e4nde an Leo-2-Panzern verweist im \u00dcbrigen auf zwei Dinge. Erstens, dass ein gro\u00dfer Teil der vorausgegangenen Panzerlieferungen aufgeschwatzt oder mit Bestechungsgeldern verbunden war: Warum gibt es in der gebirgigen Schweiz bis heute eine Flotte von 134 Leo 2-Panzern? Warum gibt es in Spanien (327) und Griechenland (353) mehr Leo-2-Panzer als in Deutschland (321)?8<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens. Zumindest ein Teil der R\u00fcstungsexporte in die Ukraine dient dem Ziel der Lagerr\u00e4umung. So lieferte Griechenland an die Ukraine bis M\u00e4rz keine Leo-2-Panzer, sondern Sch\u00fctzenpanzer sowjetischer (!) Bauart. Bei den Lieferungen von vier Leo-2-Panzern aus Kanada handelt es sich um die veraltete Version 2A4. Polen lieferte an die Ukraine bis Anfang M\u00e4rz vier Leo-2-Panzer und will weitere liefern. Dabei muss man wissen, dass die Regierung in Warschau aus dem Leopard-Panzer-Programm ganz aussteigen und in den USA unter anderem Abrams-Panzer kaufen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell stammt&nbsp; ein sehr gro\u00dfer Teil der Waffenlieferungen an die Ukraine aus veraltetem Kriegsger\u00e4t sowjetischer Bauart. Vor allem in Polen, Tschechien, in den baltischen Staaten und in Tschechien werden die Lager geleert. Was die Basis daf\u00fcr ist, dass es vor allem bei den europ\u00e4ischen Nato-Mitgliedsl\u00e4ndern zu einem Boom bei der Bestellung neuer Waffen, neuer Munition und Panzer neuester Bauart kommt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1 Siehe z.B. Michael von Prollius, Die nationalsozialistische Wehrwirtschaft. Eine kollektivistische Organisation von Herrschaft und Gesellschaft, Forum Freie Gesellschaft, Februar 2016, file:\/\/\/C:\/Users\/Winfried%20Wolf\/Downloads\/FFG_160203_NS-WiS_MvP.pdf<\/p>\n\n\n\n<p>2 Alle vorausgegangenen Zitate nach: FAS vom 15. Januar 2923.<\/p>\n\n\n\n<p>3 Redaktionsnetzwerk Deutschland vom 23. Dezember 2022; https:\/\/www.rnd.de\/politik\/russland-putin-klettert-auf-panzer-und-fordert-mehr-ruestungsanstrengungen-3LS4JS4HSV6HY7JVXOHKSGKWLY.html<\/p>\n\n\n\n<p>4 SIPRI vom 6. Dezember 2021; https:\/\/sipri.org\/sites\/default\/files\/2021-12\/sipri_top_100_pr_ger.pdf<\/p>\n\n\n\n<p>5 Wie [4].<\/p>\n\n\n\n<p>6 Spiegel 5\/2023 vom 28. Januar 2023.<\/p>\n\n\n\n<p>7 \u201eSie \u00fcben bis zum Umkippen\u201c, Focus Online vom 3. M\u00e4rz 2023 https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/heiss-auf-jedes-detail-so-bildet-heer-selenskyjs-soldaten-am-leo-2-im-kampf-gegen-putin-aus_id_187236966.html<\/p>\n\n\n\n<p>8 Quelle IISS, Stand: Mitte Januar 2023; hier nach: Der Spiegel vom 28.1.2023. Dass der gewaltige Leo-2-Bestand in Griechenland auf Basis massiver Bestechung zustande kam, ist im Detail belegt. Der f\u00fcr die entsprechende Kasse bei Siemens, damals am R\u00fcstungskonzern Krauss Maffei, der wiederum zusammen mit Rheinmetall die Leo-Panzer baute, beteiligt, verantwortliche Finanzer, Reinhard Siekaczek, hatte alle entsprechenden Schwarzgeld-Zahlungen registriert, sich Kopien zugelegt und diese bei einem Bekannten versteckt (\u201eDas war meine Lebensversicherung\u201c). Alle Bestechungsvorg\u00e4nge&nbsp; legte er sp\u00e4ter vor Gericht offen. Ausf\u00fchrlich in: Nikos Chilas \/ Winfried Wolf, Die griechische Trag\u00f6die, Wien 2018 108. Im Spiegel wurde j\u00fcngst (9\/2023) unter der \u00dcberschrift \u201eSchwarze Kassen, gelbe Zettel\u201c an den spektakul\u00e4ren Fall Siekaczek erinnert \u2013 der Verweis auf Siemens taucht jedoch nur einmal am Rande auf, Rheinmetall, Krauss Maffei und Waffenk\u00e4ufe werden e rst gar nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweite R\u00fcstungsbranche und Ukraine-Krieg Im Sommer 2022 war es Emmanuel Macron, der von der Notwendigkeit einer \u201eeurop\u00e4ischen Kriegswirtschaft\u201c sprach. Das konnte man noch als Alleingang des Pr\u00e4sidenten der Grande Nation und als Ausdruck der spezifischen Interessen der in der EU f\u00fchrenden franz\u00f6sischen R\u00fcstungsindustrie werten. Am 29. 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